... do reit me a koischwoazza kefa ... nach H.C. Artmann für Bassstimme, Bassklarinette, Baritonsaxophon, Kontraforte und CD-Zuspielung

 

… do reit me a koischwoazza kefa … wurde von den Gedichten H.C. Artmanns inspiriert, die einen beeindruckenden Bogen von schwarzem Humor (blauboad 1 und 2) bis hin zu verinnerlichter lyrischer Intensität (heit bin i ned munta wuan) spannen. In meiner Musik findet diese Vielfalt ihre Entsprechung in zwei Tendenzen: einerseits in einer großen klanglichen Bandbreite – in der Singstimme Falsetttöne und Stadien zwischen Ton und Geräusch, in den drei tiefen Blasinstrumenten Luft- und Klappengeräusche, Flageoletts, Multiphonics bzw. unterschiedliche Formen von Vibrato –, andererseits in komplexen formalen und strukturellen Verläufen: eine entwickelnde Variation von Intervallen und prozesshafte Anlagen sowie formale Entsprechungen zwischen den vier Sätzen. Teil der Komposition ist auch eine mit den Instrumenten exakt koordinierte Liveaufnahme mit H.C. Artmann (ORF, 1996).

 

Entstehung: 27.12.2010 bis 6.1.2011

UA: 4.3.2011, cercle - konzertreihe für neue musik 1/2011, Alte Schmiede Wien, 1010 Wien

Interpreten: Lukas Haselböck, Bass; Theresia Schmidinger, Bassklarinette; Markus Holzer, Saxophon; Robert Gillinger, Kontraforte; Periklis Liakakis, Zuspielung

 

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